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Tschüss Ausstellungshaus-Look, hallo bewohnter Komfort

A Amber Howells
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The End of the ‘Show Home’ Look and Why ‘Lived In’ Is Winning
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Tschüss Ausstellungshaus-Look, hallo bewohnter Komfort

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A Amber Howells

In den letzten Jahren waren Musterhäuser der Maßstab. Perfekt aufgeplusterte Kissen, unberührte Sofas, Esstische, die für Mahlzeiten gedeckt sind, die nie stattfinden. Schön, ja. Aber völlig unvereinbar mit unserem tatsächlichen Lebensstil. 

Im Jahr 2026 verliert diese polierte, unberührte Ästhetik an Bedeutung. An ihre Stelle tritt etwas viel Ansprechenderes: Wohnungen, die sich bewohnt anfühlen. Gemütlich. Persönlich. Entworfen, um genutzt und nicht konserviert zu werden. 

Warum der Musterhaus-Look an Beliebtheit verliert

Beim Musterhaus ging es immer mehr um Sehnsüchte als um die Realität. Möbel wurden eher wegen ihrer Wirkung als wegen ihres Komforts ausgewählt. Die Grundrisse waren eher zum Bewundern als zum Wohnen gedacht. 

Aber Wohnungen erfüllen heute mehr denn je verschiedene Funktionen. Sie sind Büros, soziale Treffpunkte, Orte zum Ausruhen und zum Empfangen von Gästen. Laut Pinterest Predicts 2026 steigt die Nachfrage nach Innenräumen, die warm, charaktervoll und komfortabel wirken, weiter an, was eine klare Abkehr von übermäßig polierten Räumen signalisiert. 

Menschen gestalten ihre Wohnungen nicht mehr für gelegentliche Gäste. Sie gestalten sie für den Alltag. 

Was „bewohnt” wirklich bedeutet 

Ein bewohntes Zuhause ist nicht nachlässig. Es ist durchdacht, einladend und gemütlich. 

Es ist ein Sofa, das einladend wirkt, weil es täglich genutzt wird. Esszimmerstühle, die ausgewählt wurden, weil man stundenlang bequem darauf sitzen kann. Möbel, die ihren Platz durch Funktion und Haptik verdienen, nicht nur durch ihr Aussehen. 

Das Sofa ist der Ort, an dem „bewohnt” beginnt

Wenn es ein Möbelstück gibt, das ein Musterhaus auszeichnet, dann ist es das Sofa. Wenn es gut aussieht, aber nicht zum Sitzen einlädt, bricht die Illusion schnell zusammen. 

In bewohnten Häusern ist das Sofa der Mittelpunkt. Hier verbringt man lange Abende, hier versammeln sich Gäste, hier lässt man das Wochenende ausklingen. 

Das Sofa Model 06 schafft diese Balance perfekt. Es ist strukturiert genug, um durchdacht zu wirken, aber dennoch wirklich bequem für das tägliche Entspannen. Es passt genauso gut in ein kompaktes Wohnzimmer wie in einen offenen Raum. 

Für größere Räume und sich verändernde Grundrisse kannst du mit dem Sofa Model 13 eine Sitzgruppe zusammenstellen, die mit dir mitwächst. Die Module lassen sich sicher miteinander verbinden, sodass Flexibilität niemals auf Kosten des Komforts geht. 

Esszimmer sind nicht mehr nur zur Schau da

Das Esszimmer im Musterhaus sah oft beeindruckend aus, wirkte aber unpraktisch. Harte Stühle, formelle Anordnungen und die unausgesprochene Regel, dass das Abendessen nicht zu lange dauern sollte. 

Die Esszimmer von heute sind entspannter und viel vielseitiger. Sie sind Orte, an denen man essen, arbeiten, sich treffen und lange nach dem Abräumen der Teller noch plaudern kann. 

Denken Sie an Esszimmerstühle, die mit Blick auf Komfort entworfen wurden und eine stützende Form haben, die dazu einlädt, sitzen zu bleiben, egal ob es sich um ein schnelles Frühstück oder ein langes Abendessen mit Freunden handelt. 

In Kombination mit einem gut proportionierten Esstisch (Bonuspunkte, wenn er ausziehbar ist) wird der Raum zu einem echten Multifunktionsraum, ohne dabei an Stil einzubüßen.

Schlafzimmer, die menschlich wirken, nicht inszeniert

Schlafzimmer in Musterhäusern wirken oft optisch ruhig, aber emotional distanziert. Perfekte Symmetrie, unberührte Oberflächen, kein Gefühl dafür, wie der Raum tatsächlich genutzt wird. 

Bewohnte Schlafzimmer wirken weicher und persönlicher. Ein Stuhl in der Ecke zum Lesen oder für Kleidung. Sanfte Beleuchtung. Möbel, die zum Abschalten einladen.

Durch das Hinzufügen eines Sessels wird ein Schlafzimmer sofort entspannter und funktionaler. In Gästezimmern verwandelt ein Schlafsofa den Raum in etwas wirklich Nützliches, ohne dabei auf Komfort oder Design zu verzichten. 

Prominente Häuser verstärken diesen Trend 

Diese Abkehr von der Perfektion der Musterhäuser ist auch in der Popkultur zu beobachten. Einige der derzeit am häufigsten geteilten Innenausstattungen von Prominenten sind ruhig, bodenständig und erfrischend normal. 

Die meistgesehenen Hausbesichtigungen von Architectural Digest zeigen zunehmend entspannte, funktionale Räume, in denen Komfort vor Formalität steht. Auch das rund 220 Jahre alte Haus, in dem New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani heute mit seiner Frau Rama Duwaji lebt, soll behutsam an den Alltag angepasst werden. Geplant sind kleine, persönliche Veränderungen wie die Installation von Bidets in den Badezimmern, eine für die USA eher ungewöhnliche Ausstattung, die dem historischen Zuhause internationales Flair verleiht. Weiche Möbel, warme Farbtöne und bewusst nicht zusammenpassende Muster unterstreichen dabei ein Wohngefühl, das weniger repräsentativ wirkt und sich dafür umso mehr wie ein echtes Zuhause anfühlt.

Das sind Häuser, die zum Wohnen gedacht sind, nicht nur zum Fotografieren. Und dieser Einfluss ist wichtig. 

Warum „bewohnt” hier bleiben wird

Das Ende des Ausstellungshaus-Looks spiegelt einen umfassenderen kulturellen Wandel wider. Die Menschen entscheiden sich für Langlebigkeit statt für schnelle Trends, für Komfort statt für Starrheit und für Häuser, die das echte Leben unterstützen. Wärme, Farbe, Textur und Alltagstauglichkeit prägen moderne Häuser. Ein bewohntes Haus erzählt eine Geschichte. Es entwickelt sich weiter. Es heißt dich willkommen. 

Möbel spielen in dieser Geschichte eine zentrale Rolle. Wenn Möbelstücke so gestaltet sind, dass sie sich anpassen, verschieben und täglich genutzt werden, wirkt das ganze Zuhause authentischer. 

Das Musterhaus hatte seine Zeit, das muss man ihm lassen. Aber das bewohnte Zuhause gewinnt, weil es sich echt anfühlt. 

Bei Wohnungen geht es nicht mehr darum, Gäste für fünf Minuten zu beeindrucken. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen man jeden Tag Zeit verbringen möchte. 

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